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JavaFX 1.0

2008 Dezember 7
by Haf

Seit dem 04.12.2008 gibt es nun endlich die Version 1.0 von JavaFX. JavaFX ist eine Plattform um Rich Internet Applications für verschiedene End-Geräte zu erstellen. Im Idealfall realisiert man eine Anwendung, die dann später im Browser, auf dem Desktop und auf dem mobilen Gerät läuft. Für weitere Details sei auf die JavaFX-Seiten verwiesen [1] und [2].

Überblick

Um JavaFX-Anwendung zu nutzen, braucht man standardmäßig nur die aktuelle Java Version. Hier ist Java 1.6.0_11 [3] passend, da diese Version die Fähigkeit anbietet, Applets auf den Desktop zu ziehen. Beim ersten Aufruf einer JavaFX-Anwendung werden die Runtime-Bibliotheken beim ersten Mal runtergeladen, wenn sie nicht vorhanden sind. Bei entsprechender Implimentierung der JavaFX-Anwendung (was ja ein Applet ist), kann man sich das Applet auf den Desktop ziehen. Schließt man dann den Browser, bekommt man die Möglichkeit ein Verweis auf den Desktop zu erstellen, um später das Applet – und nur das Applet, nicht auch den Browser – wieder zu nutzen.

JavaFX kommt auch mit einer neuen Script-Sprache, dem JavaFX Script. JavaFX Script ist eine deklarative kompilierbare Scriptsprache, was auch type inference – und somit implizit auch statische Typen – anbietet.

Entwicklung

Zur Entwicklung. Sun setzt ja bekanntlich auf Netbeans. Das bedeutet in dem Fall, es gibt ein Netbeans-Version [4] mit integriertem JavaFX. Diese Version beinhaltet das JavaFX Software Development Kit, Beispiele und bei Windows noch den JavaFX Mobile Emulator.

Zusätzlich gibt es Plugins für Photoshop und Adobe Illustrator. Mit JavaFX sollen ja auch schöne GUIs erstellt werden und hierfür bietet man Grafikern eine einfache Möglichkeit dies in ihren bekannten Umgebungen zu erstellen. Wie gut diese Plugins funktionieren, kann ich leider nicht sagen.

Für Eclipse-Nutzer gibt es ein veraltetes Plugin [5], hier ist zu hoffen, dass demnächst eine aktuellere Version veröffentlich wird.

Mit Netbeans kann man jedenfalls recht einfach erste JavaFX Anwendungen realisieren. Für die grafische Darstellung kann man eine Palette von vorhandenen Mustern, Transformationen etc nutzen. Jedoch gibt es hier keinen visuellen Designer. Die Palette beinhaltet nur Code-Fragmente, die in den existierenden Code eingefügt werden können. Ob es hier einen Designer geben wird, ist fraglich, da entsprechen Photoshop/Illustrator Plugins existieren.

Features

Die Features dürfen nun auch nicht vergessen werden:

  • RIA Plattform für verschiedene Endgeräte
  • Einfache Integration für Grafiker
  • Gute Unterstützung von Grafiken, 2D, 3D, Video, Audio
  • Zugang zu Java-Bibliotheken

Für weitere Details sei auf die Überblicks-Seite in [1] verwiesen.

Links:
[1] JavaFX Überblick: http://javafx.com/about/overview/
[2] JavaFX Getting Started with the Technology: http://javafx.com/docs/gettingstarted/javafx/
[3] Java SE 6 Update Release Notes: http://java.sun.com/javase/6/webnotes/6u11.html
[4] JavaFX Download (for Windows): http://javafx.com/downloads/windows.jsp
[5] OpenJFX Eclipse Plugin v0.0.2: http://download.java.net/general/openjfx/plugins/eclipse/
[6] JavaFX API: http://java.sun.com/javafx/1/docs/api/index.html
[7] JavaFX Script Language: http://java.sun.com/javafx/1/tutorials/core/
[8] JavaFX Language Reference: http://openjfx.java.sun.com/current-build/doc/reference/JavaFXReference.html
[9] JavaFX Blog: http://blogs.sun.com/javafx/

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